Meine redundate Backup-Methode ist – wenn ich richtig unterrichtet bin – streng genommen kein redundantes Sicherheitssystem aus technischer Sicht - Schließlich nutze ich weder ein NAS noch ein SAN-System, nicht einmal eine zweite Festplatte in meinem PC, dennoch nenne ich es so, weil das Prinzip das Gleiche ist in meinen Augen.
Wahrscheinlich würde mir dafür jeder FiSi-Nerd für die Bezeichnung „redundantes Backup-System“ eine Backpfeife geben.
Kurz gesagt: Bei mir kommt keine spezielle Hardware zum Einsatz und dennoch sind meine Daten vier- bis fünffach gesichert:
- Lokal auf meinem PC
- In meiner Dropbox
- Auf meinem Server
- Auf GitHub
- Und zusätzlich manuell auf einem USB-Stick
Alles arbeitet dabei Hand in Hand.
- Mein lokaler Webserver läuft in Docker.
- Die Container liegen in einem bestimmten Verzeichnis auf meiner Festplatte, welches gleichzeitig von Dropbox als Synchronisationsordner genutzt wird.
- Das bedeutet: Jede Änderung an meiner Seite wird sofort lokal gespeichert und automatisch mit Dropbox abgeglichen.
Danach pushe ich jede Änderung zu GitHub – dank der Integration in Visual Studio Code geht das mit zwei Klicks.
Doch mein GitHub-Repo ist nicht faul: Eine GitHub Action verbindet sich bei jedem Push mit meinem Server und führt dort ein git pull aus.
Oder einfacher gesagt: GitHub „lädt“ die Änderungen direkt auf meinen Server hoch. Dieser Vorgang dauert etwa 8–10 Sekunden.
Auch meine MySQL-Datenbank (in der die meisten Inhalte gespeichert sind), ist abgesichert.
Sie liegt übrigens bei einem externen Anbieter, der auch noch regelmäßig Backups erstellt.
Zusätzlich sichere ich sowohl die Datenbank als auch das Dateisystem regelmäßig manuell auf einem USB-Stick.
Zusammengefasst bedeutet das: Innerhalb von zehn Sekunden nach dem Speichern ist mein Skript lokal gesichert, in Dropbox synchronisiert, auf GitHub hochgeladen und auf meinem Server verfügbar.
Und seien wir mal ehrlich: Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass mein PC kaputtgeht, Dropbox mein Konto löscht, GitHub mich rauswirft, mein Hoster den Server sperrt, mein Datenbank-Anbieter kündigt und das alles gleichzeitig?